Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

Zugspitzüberschreitung – Solo – 04.06.2009

Fotogalerie

Tourbericht

Zugspitzmassiv
Höllental Klamm

 

 

Im Auto auf den gebührenpflichtigen Parkplatz in Hammersbach (758m) geschlafen. Nach kurzem Frühstück bin ich 5.00 Uhr los. Im Höllental lag noch richtig viel Schnee, es war aber schon geöffnet. So früh am Morgen ist der Eintritt in die Klamm noch kostenlos. 

Höllentalangerhütte mit Talschluss

 

 

 

 

6.45 Uhr habe ich die Höllentalangerhütte erreicht. Etwas weiter hinten im Tal finde ich einen schönen Platz für das 2. Frühstück.

Die Leiter

 

 

 

Weiter führt der Weg bis zum Talschluss, ab hier ist alles Klettersteigmäßig versichert. Wegen des Steinschlages ist ein Helm Pflicht. Toll zum Klettern sind „Brett“ und „Leiter“ und für jeden zu meistern. Ein Klettersteigset ist für weniger Geübte ratsam. Unterhalb des Gletschers gibt es noch einige einfache Kletterpassagen. Hier kamen wohl letzte Woche viele Brocken runter. Einer lag, groß wie ein PKW, direkt am Weg. 

Der Gletscher

 

 

Über den Gletscher und am Bergschrund gibt es einige Möglichkeiten zum einbrechen, also aufpassen! Außerdem drohen von der linken Seite dauernd Stein- und Eisstürze. Die Felswand bildet hier ein großes U. Der Aufstieg beginnt rechts und führt steil hinauf in großem Bogen nach links.

Oben am Grat sieht man zum ersten Mal den Eibsee, ein grandioser Anblick.

Der Eibsee
Querung

 

 

Die Querung hinüber zum Sattel unterhalb der Gipfelstation barg eine böse Überraschung. Hier lag noch so viel Schnee, dass nahezu alle Seilversicherungen darunter verborgen waren. Das hieß für mich: Frei und ungesichert gehen und bloß nicht stürzen.

Gipfelfoto

 

 

 

Stück für Stück bis in den kleinen Felseinschnitt und dann die steile Eisflanke hoch und über einen kleinen verwehten Grat bis zum 2962m hohen Gipfelkreuz. Es ist 12.30 Uhr als ich ankomme. Ich bin der einzige hier, doch nur wenige Meter weiter am Münchner Haus ist wieder Massenansturm von Seilbahntouristen. Ich glaube jeder von denen hat ein Foto von mir gemacht. 

Blick zur Wiener Neustädter Hütte

 

Irgendwann muss ich da auch hinüber, verzehre ein tolles Bergsteigeressen (Roster mit Kraut) und ziehe weiter Richtung Ehrwald. Nach wenigen hundert Metern kann man nach rechts in einen Geröllhang biegen, der direkt zur Wiener Neustädter Hütte führt. Es liegt auch hier viel Schnee und ich halte mich rechts bei den Felsen.

Am Eibsee

 

 

 

 

Ab der Hütte führt mich ein schmaler Steig bis zum Eibsee. Da musste ich dann erst mal meine dampfenden Füße reinhalten.

Nun hieß es „nur noch“ an der Straße zurück zum Auto zu latschen. Das zieht sich schon und so war ich echt froh, auf dem Weg ein Wirtshaus zu finden, wo ich ein Weißbier genießen konnte und zu Abend aß.

Zum Auto war es nicht mehr weit und ich habe echt gut geschlafen. Am nächsten Tag war Sauwetter! Hatte ich ein Glück!

Rückblickend war das eine wunderschöne, aber auch sehr anstrengende Tour.

 

Aktualisiert am 10.09.2017

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