Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

Nepal 2010 - Von Lukla Richtung Everest

Endlich in Lukla

Tourbericht

Der Pilot behält den Durchblick

12.10.2010

 

 

 

Gleich früh geht es zum Flughafen. Der ist brechend voll. Seit Tagen gingen ja keine Flieger raus. Ich mache mir keine Sorgen, habe ja ein Heli-Ticket. X-mal werde ich hin und her geschickt, aufgerufen und wieder weggeschickt. Nach endloser Nerverei kann ich 15.00 Uhr! endlich fliegen. Einzig mein Rucksack bleibt zurück, soll mit dem nächsten schon wartenden Heli mitkommen.

Berühmt berüchtigte Landebahn von Lukla

 

 

 

 

Etwa eine Stunde dauert der sehr unruhige Flug. Die Sicht ist schlecht, dann endlich taucht im Dunst die winzige Landebahn von Lukla auf. Nach der Landung bleibe ich gleich am Vorfeld und warte auf mein Gepäck. Der Hubschrauber kommt an – ohne meine Sachen. Der Pilot zuckt mit den Schultern: War der letzte Flug für heute. Und nun? Mit einem Mal stehe ich ohne Ausrüstung in den Bergen.

Ab hier gibt es keine Fahrzeuge mehr

 

 

 

Ich gehe meine Unterkunft suchen dort soll ich meinen Guide treffen, und welch Wunder, er ist nicht da. Auch seinen Namen kennt dort keiner. Nach einer ganzen Weile fällt dann einem älteren Nepali ein, dass ja irgendwo ein junger Sherpa wartet. Wenigstens hat das doch noch geklappt.

 

Ich bekomme ein kleines Zimmer und auch eine Decke, Abendessen und beruhigenden Zuspruch. Alles wird gut.

Der sollte meinen Rucksack bringen

 

 

 

 

 

 

Mit dem ersten Morgenlicht Heliknattern. Sofort laufe ich rüber zur Landebahn. Ich warte auf den großen weißen Russenhubschrauber. Der landet, „spuckt“ alles Mögliche aus, nur mein ersehntes Gepäckstück nicht. 9.00 Uhr endlich kommt es mit einem anderen Flug. Wir können starten.

Natürlich lässt man Yaks immer Vorfahrt

 

 

 

 

 

Nach etlichem Auf und Ab erreichen wir die Talsohle des Dudh Kosi. Zum Mittag halten wir Rast, wo ich eigentlich letzte Nacht hätte schlafen wollen. Weiter führt der Weg über viele Hängebrücken. Es gibt endlos viel Yaks, beladen mit allem Möglichen, Träger, die irre schwere Lasten durch die Berge schleppen und viele, viel Kinder am Wegrand. Die Gesichter der Menschen hier sind immer so unwahrscheinlich ausdrucksstark.

Schwindelfreiheit ist Grundvoraussetzung

 

 

 

 

 

 

 

Als sich das Tal verengt, beginnt der lange Aufstieg hinauf in die 3443m hoch gelegene Sherpahauptstadt.

Namche Bazar

 

 

 

 

 

Namche Bazar liegt in einer Bergmulde mit toller Aussicht auf den 6186m hohen Kongde. Ich bin heilfroh, als wir unsere Lodge 17.20 Uhr erreichen. Bis zum Abendessen ruhe ich ein wenig. Mein linkes Knie macht Probleme. Geht das gut?

Ama Dablam

14.10.2010

 

 

 

Nach dem Frühstück holen wir noch notwendige Genehmigungen ein, dann geht es los. Die Landschaft ist malerisch. Unser Weg zieht links am Hang talaufwärts. Überall sind kleine Heiligtümer aufgebaut. Von Gebetsfahnen über Manimauern, riesige behauene und bemalte Steine bis zu kleinen Stupas. Bald schiebt sich die Ama Dablam ins Bild. Es ist der vielleicht schönste Berg des Himalaya.

Kunstwerk vor traumhafter Kulisse

 

 

 

 

Über meine ersten zwei Edelweiß, in freier Natur, freue ich mich wie ein kleines Kind, bis ich merke, dass es hier echt ganze Wiesen davon gibt.

 

Bei einem japanischen Maler samt Gemälde halte ich und schaue eine Weile zu.

Das Kloster von Tengboche

 

 

 

 

 

Zum Ende unserer Tagesetappe geht es noch den steilen und 600m hohen Aufstieg nach Tengboche hoch. Wir schlafen am Ende des Dorfes, in nun schon 3840m Höhe.

Bildergalerie

 

Aktualisiert am 10.09.2017

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