Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

Zillertal 2008 - Unterwegs mit meinen Kindern

Fotogalerie

Tourbericht

Im Floitental
Bergrutsch

 

 

 

Anreise über Mayerhofen ins Floitental nach Ginzling. Von dort aus zuerst noch auf Fahrwegen, später über schmale, teils verschüttete Steige sanft talaufwärts den kleinen Fluss entlang, vorbei an wunderschönen Hütten.

Unterwegs zum Löffler

 

 

Am Talschluss schlängelt sich der Weg links hinauf in steilen Serpentinen zur Greizer Hütte auf 2227m. Hier nehmen wir Quartier.

 

Am Folgetag genossen meine Kinder und eine Freundin einen Tag Ruhe vor der Hütte. Ich ging in der Zeit den „Großen Löffler“ an.

Gletscherspalten

 

 

 

Recht spät im Sommer war das Unterfangen nicht ganz einfach. Unten am Gletscher waren alle Spalten (ich hoffe ich habe alle gesehen) blank, das heißt offen.

Das Eis leuchtet hellblau in der Sonne. Weiter oben ist der Schnee pappig und die Brücken über den Spalten tragen nicht mehr. Im flachen Teil des Gletschers konnte ich über einige Spalten springen, andere im Labyrinth umgehen. Der steilere Teil gestaltet sich etwas schwieriger. Immer wieder stand ich vor unpassierbaren Stellen. An einer tat sich der Bergschrund bis weit in den Gletscher in Ausmaßen auf, dass man bequem einen PKW drinnen hätte versenken können. Hier wich ich endgültig nach links in die Felsen aus, wohlwissend dass ich hier ohne Seil nicht wieder runter käme.

 

Mittlerweile hatte sich auch ziemlich viel Nebel gebildet. Lediglich rechts der „Schwarzenstein“ ist regelmäßig zu sehen. Das macht mir die Orientierung aber auch nicht leichter. Al mich mein Weg einige Zeit durch ein großes Feld mit riesigen Blöcken führt, tat sich für wenige Sekunden ein Wolkenloch auf. Ich konnte das Gipfelkreuz sehen.

Blick zum Gipfel
Auf dem Gipfel

 

 

 

 

Die letzten 20 Minuten waren nun kein Problem mehr und ich stand auf 3379m.

Hier drin war das Gipfelbuch

 

 

Leider war kein Gipfelbuch zu finden und ich hinterließ nur einen Zettel von mir im Kasten. 10 Meter unterhalb vom Kreuz finde ich in einem anderen unscheinbaren Behältnis dass Gipfelbuch und kann mich doch noch eintragen. 

Eintrag von Unbekannt im Buch, der mir sehr gefällt.
Da unten ging die Post ab

Für den Abstieg querte ich gleich ganz oben im Sattel in die Gletscherrinne und arbeitete mich in Serpentinen hinunter. Der pappige Schnee sammelte sich unter meinen Steigeisen. Ich verlor den Halt und stürzte talwärts. Im steilen Gelände nimmt man recht schnell Fahrt auf und der Versuch die Geschwindigkeit mittels Eispickel zu mindern, brachte mir ein Einschlagloch im Oberschenkel ein. Naja, hat man was zum Herzeigen.

Der restliche Weg bis zur Hütte verlief unspektakulär.



 

Aufbruch am Morgen

 

 

Am kommenden Tag war der Gigalitz das Ziel. Mit seinen 3001m an sich nichts dramatisches, aber mein Sohn Sebastian mit seinen 8 Jahren begleitete mich. Vanessa entschloss sich 45 nach Aufbruch zur Umkehr. Sie fühlte sich nicht so fit.

Gipfelfoto

Für Sebastian war das schon anstrengend, meisterte aber alle steilen, ausgesetzten Passagen und auch die Kletterei ohne Zögern und am kurzen Seil gesichert.

 

Weniger schön war, dass eine Gruppe Bergfreunde über uns etliche Steine lostraten. Einer davon schlug in einer recht steilen Rinne nur einen halben Meter hinter Sebastian ein. Beim Kochen und Essen am Berg vergaß er den Schreck recht schnell.

Dann im Abstieg ins Tal am nächsten Tag wurden ihm dann allerdings die Füße immer schwerer. 

Zum Glück machten wir gerade Rast
Klettermaus

 

 

 

Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch in Mayerhofen, wo ich mit meiner Tochter Vanessa den „Huterlaner Klettersteig“ geklettert bin Eine 2b hat ihr mit ihren 11 Jahren noch echt Spaß gemacht.

 

Aktualisiert am 25.06.2017

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