Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

ELBRUS 5642m - Kaukasus - August 2009

Fotogalerie

Tourbericht

Elbrus
Kurz vor dem Gipfel des Kihani

 



 

Flug über Moskau nach Mineralny Voda, dann einige Stunden mit dem Auto bis ins Gebirge nach Teskol auf 2000m. Gleich am ersten Tag sind wir auf den 3372m hohen Kihani. 

Gipfel Cheget
Blick zum Elbrus

 

 

 

 An sich eine Wanderung, lediglich ganz oben gibt es einfache Felskletterei. Tag 2 führt uns auf den 3400m hohen Cheget. Auch das war keine technische Herausforderung, bot aber einen genialen Blick zum Elbrus.

Im Hochlager vor den Boschkis

 

 

 

 

Nun war endlich Aufbruch in unsere Hochlager. Wir nutzten die Seilbahn um zu den Botschkis, unsere Unterkunft, auf 3800m zu gelangen. 

Dann legten wir einen Ruhetag ein. Die erste Tour unternehmen wir zu den auf 4700m gelegenen Pastuchov – Felsen. Der Weg führt über ein riesiges, aber spaltenfreies Gletscherfeld. Am Folgetag machen wir noch einen kleinen Ausflug zum „Diesel Hut“, einem Lager etwa 1,5 Stunden oberhalb von unserem.

Am 6. Tag wird es endlich ernst. 2.30 Uhr aufstehen, ich hatte kaum geschlafen. Frühstück, 4.00 Uhr ist Aufbruch bei -15 °C. Den ersten Teil des Weges kennen wir ja. Wir halten direkt auf den Aufbau des Südgipfels zu, queren dann nach links in den markanten Sattel.

Endlich ist die Sonne aufgegangen und wir rasten in den wärmenden Strahlen. Das tut gut!

Nun steigen wir links steil hinauf bis zur Querung. Hier ist vor kurzem ein deutscher Bergsteiger mehrere hundert Meter abgestürzt, wie durch ein Wunder ohne größere Schäden. 

Gipfelgrat
Gipfel Elbrus

 

 

 

 

Oben erwartet uns ein riesiges Plateau, an dessen hinterem Ende der Gipfelaufbau erhebt. 11.00 Uhr stehen wir endlich auf dem 5642m hohen Dach Europas. 

Ein kleines Gipfelvideo gibt es bei youtube. Eingestellt von Romanzihos.  http://www.youtube.com/watch?v=gbAHOx-J3j0



Wir genießen einen traumhaften Ausblick nach allen Seiten. Der Abstieg zu den Botschkis, übrigens ehemalige Ölfässer, ist unproblematisch. Wir feiern unseren Erfolg mit dem einen oder anderen Bier.

Tags darauf fahren wir wieder nach Teskol, wo die richtige Sause startet. Gegen die parallel aufgestiegenen Katalanen gewinnen wir das Wodkatrinken klar. Wir „verlieren“ lediglich Andreas, unseren Ösi.

Auf der Rückreise gönnen wir uns noch einen Tag in Moskau. Klar zu wenig! Diese Metropole muss man einfach erlebt haben – erst recht bei Nacht.

Moskau bei Nacht

 

Aktualisiert am 25.06.2017

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