Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

IRAN 2007 – Karkas und Isfahan

Fotogalerie

Tourbericht

Gipfel Karkas
Brotzeit mit Gipfelblick

 

 

 

 

Um 5.00 Uhr brach ich auf, bei 15 °C und nach einer einigermaßen guten Nacht. Ich folge dem gestern ausgespähten Weg talaufwärts und lasse schnell die letzten menschlichen Spuren hintern mir. Nur das Nötigste trage ich bei mir und komme so zügig voran.

Karkas

 

 

 

 

 

Mein Steinmann zeigt mir das richtige Seitental und bald stehe ich am Fuß des Karkas. Schnell steht eine Mulde auf der linken Seite als machbarer Aufstieg fest. Auf halber Höhe allerdings wechselt der Untergrund in bodenloses, unter meinen Füßen abrollendes Geröll.

Teils heikle Kletterei ohne Seil

 

 

 

 

Ich sehe mich gezwungen, den weiteren Aufstieg in die steilere Wandmitte zu verlegen. Anfangs ist das kein Problem, immer wieder finde ich einen sicheren Weg. Allein die letzten 50 Höhenmeter sind dann ausgesetzte schwierige Kletterei. Kurz überlege ich den Rucksack zurückzulassen und so leichter aufzusteigen, verwerfe aber glücklicherweise den Plan.

Gipfel Karkas

 

 

 

 

Nach vier Stunden erreiche ich den 3899m hohen Gipfel und werde mit einem grandiosen Rundumblick belohnt. Es ist sonnig und nahezu windstill und fast 30°C warm.

Der Weg zurück ist weit

 

 

 

 

 

 

Ich raste am Gipfel, esse, trinke und such nach einer guten Abstiegsmöglichkeit. Auf der Südseite erscheint eine steinige Rinne als gut machbar. Der Anschein trügt nicht und ich gelange sicher ins Tal und zurück zum Dorf.

Madame Djarander und Frank

 

 

 

 

 

Bei unserer Abreise gibt es dann noch Ärger mit der Vermieterin. Sie hält Franks Pass zurück, will mehr Geld haben. Nach kurzer Diskussion lenkt sie ein und wir reisen weiter nach Natanz.

Gewitterstimmung in Natanz

 

 

 

 

Dort checken wir im Hotel Saraban (Rosengarten) ein. Es gibt Betten und eine Dusche! Alles scheint gut, aber nachts tauchen Riesenkakerlaken und Unmengen Moskitos auf. Also Abreise schon am nächsten Morgen.

Si-o-seh Pol (33-Bogen-Brücke)

 

 

 

 

Weiter geht es mit dem Bus nach Isfahan, einer echten Perle in der Wüste. Die ehemalige Karawanserei hat sich zu einem Juwel mit zahllosen Moscheen, antiken und modernen Bauten entwickelt und schafft eindrucksvoll den Spagat Traditionelles mit der Moderne zu verbinden.

Imam Square

 

 

 

 

 

Dann schauen wir uns die Stadt an, stöbern über den Basar, bummeln am Fluss. Viel Zeit verbringen wir am Imam Square. Am Abend pulsiert hier das Leben.

Iran - Isfahan - Imam Square Wir genießen die Atmosphäre am Abend.
Hasht Behesht Palast

 

 

 

Bistros und Teehäuser sind regelmäßige Anlaufpunkte. Hier kommen wir leicht mit Einheimischen ins Gespräch. Besonders die Jugendlichen sind sehr interessiert und sprechen in sehr gutem Englisch über Geschichte und Politik. Beeindruckend ist die Jame-Moschee, die größte im gesamten Iran. Hierher kommen die Menschen nicht nur zum Beten, sondern auch zum Pflegen sozialer Kontakte oder einfach zum Ausruhen. Frauen haben einen separaten und blickdichten abgeteilten Bereich.

Bestellen für Fortgeschrittene

 

 

 

Der Rückweg abends durch die Stadt wird für uns zum Schaulaufen. Überall lagern die Menschen in Gruppen auf mitgebrachten Teppichen. Alle genießen die nächtliche Kühle. Es wird gegrillt oder am Fluss geangelt. Sogar eine Lasershow auf einem künstlichen Wasserschleier gibt es. Zahlreiche Menschen sprechen uns an und laden uns ein, gießen unsere Gesellschaft. Jetzt sind wir begehrte Fotomotive. Auch daran muss man sich erst gewöhnen.

 

Aktualisiert am 25.06.2017

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