Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor
Jürgen Landmann ~ Abenteuer Outdoor

Nepal 2010 - Basislager Everest

Da geht es lang

Tourbericht

Oben links schaut der Everest raus

 

 

 

 

 

 

Schon die 2. Nacht konnte ich kaum schlafen. Der kühle Morgen empfängt mich mit blauem Himmel. Zum ersten Mal kann ich den Everest sehen – Klasse!

Echte Knochenarbeit

 

 

 

 

Ein Teil unseres heutigen Weges wurde von einem Erdrutsch in die Tiefe gerissen und wird derzeit instand gesetzt. Die Arbeiten kann ich eine Weile beobachten. Einige Arbeiter graben große Steine aus, zerhauen diese mit Hammer und Meißel, damit sie per Rückentrage abtransportiert und von Hand im Hang verbaut werden.

Steingedeckte Häuser

 

 

 

 

Ziel für heute ist Dingboche. Das kleine Dorf liegt auf 4410m und besteht aus einigen flachen Häusern, die zum Teil mit Steinplatten gedeckt sind. Als ich meinem Guide Nuri Sherpa erkläre, morgen hier zu pausieren, ist er sichtlich erleichtert. Ein freier Tag zur Akklimatisation tut uns beiden gut.

Der hat mich fast umgehauen

 

 

 

 

16.10.2010

 

Ruhetag. Ich wasche Wäsche und drehe eine Runde durch das Dorf. Einige Frauen waschen. Dafür wird einfach die offen verlegte Wasserleitung auseinandergezogen und später wieder zusammengesteckt. In der Zwischenzeit hat eben das Unterdorf kein Wasser.

Lange hält das Wetter nicht mehr

 

 

 

 

In einem Hof wird Gerste gedroschen und von den Spelzen getrennt. Weiter oberhalb auf einem Hügel steht ein Stupa. Als ich oben ankomme, läuft ein alter Mann betend lange drum herum. Der Versuch mich mit ihm zu unterhalten, scheitert an einer gemeinsamen Sprache. Nachmittags setzt Schneeregen ein und ich ziehe mich in die Lodge zurück.

Stupas gibt es überall

 

 

 

 

17.10.2010

 

Nachts hat es noch geregnet, aber nun ist alles trocken. Wir steigen im Nebel zu einem kleinen Plateau auf. Oben gehen wir über eine Edelweißwiese. Es ist echt nicht möglich, keine zu zertreten. Für Europäer ist das schon ein blödes Gefühl.

Steinmänner
Einer der ganz großen Bergsteiger

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter oben am Thokla – Pass stehen fast endlos viele Steinmänner und Memorials der verunglückten und vermissten Bergsteiger. Die der Sherpas sind direkt auf dem Grat errichtet und wirken im Nebel gespenstisch.

Mein Kuschelkissen im Lodgezimmer

 

 

 

 

 

Wir übernachten in Lobuche auf 4910m. Am Abend lerne ich den Australier Clint kennen. Der läuft echt barfuß ins Everest-Basecamp, einfach nur so für sich. Nicht übel! Ach noch was: Draußen setzt starker Schneefall ein. 

Clint ist nicht begeistert …

Der Winter ist da

 

 

 

 

18.10.2010

 

Draußen ist Winter. Über den Lobuche Pass 5110m geht es in gut 2 Stunden nach Gorak Shep 5140m, immer entlang des Gletschers, der auch vom Everest gespeist wird. Ich beziehe mein Zimmer, stärke mich kurz und schon brechen wir wieder auf.

Nuri und ich im Everest - Basecamp auf 5364m

 

 

 

 

 

Über Moränenschutt und Eis gehen wir weitere 2 Stunden bis in das Everest-Basecamp 5364m. Von dem vielen Müll, über den so viel geschrieben steht, sehe ich nichts. Das hat sich in den letzen Jahren sehr verbessert.

Clint - barfuß!

 

 

 

 

 

 

 

Was, oder besser wen ich allerdings (wieder) sehe, ist Clint – ohne Schuhe! Und dann ist da noch der Eisfall. In gigantischer Dimension schieben die Massen vom Everest herunter. Dazwischen hausgr0ße Türme aus Eis, stets bereit mit lautem Krachen zu bersten.

Nuptse

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Rückweg nach Gorak Shep zeigt sich noch der 7861m hohe Nuptse in seiner vollen Schönheit. Gleich nach dem Abendessen versuche ich zu schlafen, schließlich will ich morgen sehr früh los.

Bildergalerie

 

Aktualisiert am 01.01.2017

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